Quittenbrot / Quittenkonfekt

Toll um die Quittenreste bei der Geleeherstellung zu verbrauchen…

Zubereitung des Quittenbrotes:
Aus den im Sieb bzw. Tuch verbliebenen Früchten wird nun das Quittenbrot hergestellt.
Von den Quittenstücken die Kerngehäuse und Kerne abschneiden und entfernen. Wichtig ist unbedingt, dass alle Kerne entfernt werden. Fruchtstücke nun mit einem Zauberstab oder ähnliches ganz fein pürieren. Das jetzt an Apfelmus erinnernde Fruchtmus mit exakt der gleichen Menge Zucker aufwiegen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa ¾ bis 1 Stunde einkochen. Vorsicht – die Masse setzt schnell am Topfboden an.

Ein Kuchenblech oder große Auflaufform etwas einbuttern.
Die dicke Paste auf dem Blech etwa 1 – 2 cm hoch aufstreichen und etwa 2 – 3 Tage in einem warmen Raum trocknen lassen. Wer es sehr eilig hat, kann das Quittenbrot auch bei halb geöffneter Backofentür bei ca. 100 Grad etwa 3 – 4 Stunden dörren lassen.
Das Quittenbrot in kleine Würfel oder Rauten schneiden. Die Würfel entweder in Hagelzucker, Kokosflocken oder gemahlenen Mandeln etwas wälzen.

Die Quittenwürfel in einem gut schließenden Gefäß (Blechdose) aufbewahren. Zwischen die einzelnen Schichten Pergamentpapier legen, damit die Würfel nicht aneinander kleben.
WARNUNG: Die Quittenwürfel sind zwar lecker, aber sehr süß – man muss es mögen. Für sie hat übrigens schon Nostradamus geschwärmt.

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